Website bauen
Baukasten, WordPress oder eigener Code: was zu dir passt.
Drei Wege zur eigenen Website
Baukastenwie ein FertighausVorlage aussuchen, Texte und Bilder rein, fertig. Am schnellsten, aber du bleibst beim Anbieter und an seine Grenzen gebunden.
WordPresswie ein Haus aus dem Baumarkt-BausatzSehr flexibel und weit verbreitet. Du pflegst alles selbst, musst aber regelmäßig Updates machen.
Individuellwie ein ArchitektenhausGenau nach deinen Wünschen gebaut, schnell und ohne Ballast. Am besten mit jemandem, der das beruflich macht.
Welcher Weg passt zu dir?
Bevor du loslegst: Inhalte zuerst
Die häufigste Bremse ist nicht die Technik, sondern fehlende Texte und Bilder. Sammle vorher:
- Wer bist du, was bietest du an, für wen? Zwei, drei Sätze reichen.
- Deine wichtigsten Seiten. Meist: Start, Angebot, Über mich, Kontakt.
- Gute Fotos. Eigene Bilder wirken immer stärker als Stockfotos.
- Ein klares Ziel. Was soll ein Besucher am Ende tun? Anrufen, schreiben, kaufen?
Darauf kommt es an
- Am Handy testen. Die meisten Besucher kommen mit dem Smartphone.
- Schnell laden. Große Bilder vorher verkleinern. Jede Sekunde Wartezeit kostet Besucher.
- Einfache Sprache. Schreib so, wie du es einem Kunden am Telefon erklären würdest.
- Kontakt leicht finden. Telefon und E-Mail gehören auf jede Seite, zum Beispiel in die Fußzeile.
Unser Tipp aus der Praxis: Wechselst du später von einem Baukasten weg, nimm deine Texte und Bilder mit und sorg dafür, dass alte Links auf die neuen Seiten weiterleiten. Sonst verlierst du deine Plätze bei Google.
Architektur wählen
| Ansatz | Stärken | Schwächen |
|---|---|---|
| Baukasten (SaaS) | kein Betrieb, schnell online | Lock-in, wenig Kontrolle über Performance und Markup |
| WordPress | riesiges Ökosystem, Redaktion ohne Entwickler | Updates, Plugin-Sicherheit, Performance-Tuning nötig |
| Static Site Generator (z. B. Astro) | sehr schnell, kaum Angriffsfläche, günstig zu hosten | Inhalte per Markdown oder Headless-CMS |
| Headless CMS + Frontend | Redaktion und Technik getrennt | mehr Teile, die betrieben werden müssen |
Für Firmenseiten mit überschaubarem Inhalt ist ein statischer Build oft die beste Wahl: HTML, CSS und etwas JavaScript, ausgeliefert vom Webserver ohne Datenbank.
Performance
- Bilder: WebP/AVIF, responsive
srcsetundsizes,loading="lazy"unterhalb des sichtbaren Bereichs. Astro erledigt das mitastro:assets. - Schriften: selbst hosten, nur benötigte Schnitte laden, variable Fonts bevorzugen.
- JavaScript: nur dort, wo Interaktion nötig ist. Keine Inline-Skripte, dann bleibt die CSP streng.
- Caching: Dateien mit Hash im Namen
max-age=31536000, immutable, HTMLmust-revalidate. - Messen mit Lighthouse bzw. den Core Web Vitals (LCP, INP, CLS).
Barrierefreiheit
- Eine
h1pro Seite, logische Überschriften-Hierarchie - Sichtbarer Fokus für Tastaturnutzer, „Zum Inhalt springen“-Link
- Formulare mit
<label>, Fehlermeldungen perrole="alert" prefers-reduced-motionrespektieren, Kontraste mindestens 4.5:1
Migration von einem Baukasten
- Alle alten URLs erfassen (Sitemap, Crawl, Search Console).
- Inhalte und eigene Medien sichern. Stockbilder des Baukastens sind oft nur dort lizenziert.
- Für jede alte URL eine 301-Weiterleitung auf die neue Seite einrichten:
RewriteRule ^post/alter-artikel/?$ /blog/neuer-artikel/ [R=301,L]
- Nach dem DNS-Umzug Weiterleitungen, 404-Seite und Zertifikat prüfen.
- Den alten Anbieter erst kündigen, wenn alles stabil läuft.
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Wir richten das für dich ein und erklären dir am Ende, was wir gemacht haben.
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